NMC Kelheim

6 Finalisten und 6 TopTen Platzierungen an der BM in Ingolstadt

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Bei den diesjährigen bayerischen Titelkämpfen in Ingolstadt konnten die Spieler(-innen) des 1. NMC Kelheim zwar keinen Titel erringen, jedoch kamen von acht Teilnehmer(inne)n sechs ins Finale und alle auch in die TopTen.

Bei den Seniorinnen der Alterklasse I (über 45 Jahre) kam Renate Blechschmidt, die Vizemeisterin aus 2009, erneut aufs Treppchen und wurde mit 346 Schlägen (28,83) Dritte mit deutlichem Abstand auf die alte und neue Bayerische Meisterin Petra Frank (BSV 86 München, 26,17), die in einem spannenden Duell Maria Spieleder (BGC Landshut, 26,42) bezwingen konnte.

Im Feld der 21 angetretenen Senioren der Alterklasse I (über 45 Jahre) verpasste Gerhard Blechschmidt mit einem Turnierschnitt von 29,25 Schlägen knapp um einen einzigen Schlag das Finale. Während er auf den Betonbahnen mit dem siebtbesten Ergebnis mithalten konnte, wurde ihm seine Schwäche auf den kurzen Eternitbahnen zum Verhängnis, da er dort über einen 17. Platz in der Abteilungswertung nicht hinauskam.

Unter elf Senioren der Alterklasse II (über 58 Jahre) konnte sich Heinz Frenzl nach dem 21. Platz des Vorjahres rehabilitieren. Er erreichte das Finale und spielte sich mit einem Turnierschnitt von 30,42 Schlägen auf den 6. Platz, wobei er in beiden Abteilungen beständig seine Leistung brachte.

Am härtesten umkämpft war wie üblich die Kategorie Herren. Unter 39 Teilnehmern waren auch fünf Spieler aus dem Kelheimer Zweitbundesligateam. Es zeigte sich sehr bald, dass es auf einen Zweikampf um den Titel hinauslaufen sollte. Der Titelverteidiger von 2009, Sven Helldörfer, war der einzige, der dem Lokalmatadoren und Titelfavoriten Markus Grabrucker Paroli bieten konnte. Nachdem sich Helldörfer mit einer 22er Runde auf den langen Betonbahnen absetzen konnte, schlug Grabrucker mit einer 22 und 21 auf den kurzen Eternitbahnen zurück. Somit musste die letzte Bahn (!) entscheiden, an der Sven Helldörfer das Ass seines Kontrahenten nicht mehr ausgleichen konnte, um ins Stechen um den Titel zu gelangen. Bayerischer Meister wurde somit Markus Grabrucker (OMGC Ingolstadt, 24,08) vor Sven Helldörfer (24,16), der jedoch mit 147 Schlägen auf sechs Durchgänge (Schnitt 24,50) einen sagenhaften Bahnrekord spielte, der wahrscheinlich in den nächsten Jahren unerreicht bleiben wird.

Der Kampf um Platz 3 und 4 war ebenso spannend wie das Duell um den Titel. Auch hier hatte der Kelheimer Teilnehmer Wolfgang Reiss, Vizemeister aus 2009, das schlechtere Ende für sich und verfehlte mit einem Turnierschnitt von 25,00 Schlägen das Siegerpodium um einen Schlag, den der Murnauer Frederick Miessner (24,91) besser war.

Uwe Grimme war mit grippalem Infekt extrem schlecht ins Turnier gestartet, setzte dann - mit Besserung seines Gesundheitszustands - zu einer famosen Aufholjagd an und spielte sich noch auf einen ausgezeichneten 5. Platz (25,67). Nach dem Titel 2008 und Platz vier 2009 eine Bestätigung seiner Leistungsfähigkeit.

Bernhard Lindner musste aus beruflichen Gründen nahezu ohne Training an den Start gehen, spielte auf beiden Abteilungen unauffällig konstant und rundete mit Platz 10 (Schnitt 26,17) das tolle Kelheimer Ergebnis bei den Herren ab, die ihrem Ruf als stärkstes und ausgeglichenstes Herrenteam eindrucksvoll gerecht wurden. Lediglich Markus Haller verpasste das Finale und konnte mit Platz 23 (27,62) die Erwartungen nicht erfüllen.

Da die Vorrunden der Bayerischen Meisterschaft gleichzeitig der letzte Spieltag in der Bayernliga Einzel darstellten, gab es auch in der Saisonwertung noch nennenswerte Entscheidungen. So erreichte Bernhard Lindner nach einer ausgeglichenen Saison, gekrönt vom Turniersieg in Olching, Platz 3 hinter Freddy Miessner und Markus Grabrucker. Markus Haller, Wolfgang Reiss und Uwe Grimme auf den Plätzen 10 bis 12 rundeten die erfolgreiche Kelheimer Spielzeit ab.

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