NMC Kelheim

FT Airport Open am Flughafen München

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"Vom Winde verweht" ist übertrieben, aber unter teilweise widrigen Bedingungen fand am letzten Augustwochenende zum 5. Mal die Airport Open auf dem vermutlich schwersten bayerischen "Miniaturgolfplatz" statt. " " deshalb, weil die Bahnen am Flughafen nicht wie üblich aus Faserzementplatten in Metallrahmen, sondern aus Fertigbetonblöcken mit angeschraubten Flachbanden hergestellt sind. Der Bahnrekord über 4 Durchgänge wird seit letztem Jahr von Uwe Grimme gehalten, dem es als erstem Spieler gelang, über 4 Durchgänge mit 99 Schlägen die magische Hunderter-Grenze zu unterbieten.
Dieses Jahr fanden 47 Teilnehmer den Weg zu diesem Pokalturnier, darunter auch 3 Kelheimer. Uwe Grimme (Zweiter 2008, Sieger 2009 und 2011), Markus Haller (2011 Platz 2) und Bernhard Lindner (Sieger 2008, Zweiter 2009 und Vierter 2011) wollten auch in 2012 zeigen, dass der Turniersieg nur über die Kelheimer Minigolfer geht.

Bei leicht windigen Bedingungen und deutlich kühleren Temperaturen als am Trainingssamstag startete der Wettkampf um 9.00 Uhr. Nach dem 1. Durchgang ein ungewohntes Bild: der beste Kelheimer war Uwe Grimme auf dem geteilten 3. Platz (27 Schläge), hinter dem führenden Ingolstädter Christoph Grübl (dt. Vizemeister 2012, 25 Schläge) und dem Bayernauswahlspieler Freddy Miessner (noch Murnau, ab der neuen Saison beim Zweitligakonkurrenten Ingolstadt, 26 Schläge). Markus Haller war mit 30 Schlägen auf dem geteilten 5. Platz, Bernhard Lindner mit 32 Schlägen gar nur auf dem geteilten 8. Platz unter 17 Teilnehmern in der Herrenkategorie.

In Runde 2 dann annähernd gleiche Ergebnisse: Uwe Grimme (erneut 27, gesamt 54, Platz 1) und Markus Haller (erneut 30, gesamt 60, geteilter 7. Platz) stabil, während sich Bernhard Lindner mit einer 27 - gemeinsam mit Uwes 27 die beste Runde in Durchgang 2 - (gesamt 59) steigerte und auf den geteilten 5. Platz nach vorne spielte. Platz 2 und 3 belegten Grübl und Miessner mit jeweils 55 Schlägen, Platz 4 für den Feldmochinger Martin Niedermeier mit 58 Schlägen.

Runde 3 brachte einige Überraschungen: Uwe Grimme spielte mit 25 die beste Runde des Turniers und baute seine Führung mit 79 Schlägen aus. Dicht gedrängt dann das Verfolgerfeld: Martin Niedermeier (25, gesamt 83) vor Freddy Miessner (27, gesamt 84), Bernhard Lindner (26, gesamt 85) und Moritz Fingerle (Olching, gesamt 86). Christoph Grübl hat mit einer 34 (gesamt 89) den Anschluss verloren, Markus Haller spielte konstant weiter (31, gesamt 91).

Runde 4 musste die Entscheidung bringen: Uwe Grimme sah bis 3 Bahnen vor Schluß wie der sichere Sieger aus, hatte dann am "Fenster" Probleme und spielte nur eine 32er Runde (gesamt 111). Die ärgsten Verfolger Martin Niedermeier und Freddy Miessner konnten diese Schwächephase aber nicht ausnutzen und spielten auch nur eine 31 (Niedermeier, gesamt 114) bzw. 33 (Miessner, gesamt 117). Der einzige, der in der Schlussrunde Akzente setzen konnte, war Bernhard Lindner. Er steigerte sich erneut, überholte mit einer 25 (gesamt 110) die drei vor ihm liegenden Kontrahenten und sicherte sich auf der Zielgeraden den hart umkämpften Sieg vor Uwe Grimme und Martin Niedermeier. Markus Haller spielte "im Schlepptau" in der Spielgruppe mit Bernhard Lindner eine 26 und landete mit 117 Schlägen auf Platz 4. Das Turnier ging bei einem Wolkenbruch mit der Siegerehrung in einem großen Pavillonzelt zu Ende.

Fazit: Die Kelheimer Dominanz wurde bestätigt: bei der 4. Kelheimer Teilnahme war es (mindestens) der 4. Doppelsieg (Lindner 2008/12, Grimme 2009/11). Im gesamten Teilnehmerfeld wurde keine "grüne" Runde (unter 25 Schlägen) gespielt, was die Schwierigkeit der Anlage unterstreicht. Wenn es der Turnierkalender 2013 zulässt, werden wir versuchen, die Kelheimer Dominanz bei diesem Turnier zu untermauern. Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, dieses kleine, aber feine Turnier auf einer außergewönlichen Anlage zu spielen.

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